Hilfe gegen Fersensporn: Wenn der Schmerz in der Ferse sitzt!

1. Symptome: Wie äußert sich der Fersensporn?


Viele Betroffene spüren höllische Schmerzen im Bereich der Ferse und können kaum auftreten. Häufig fühlt es sich an, als ob ein Nagel bei jedem Schritt in den Fuß piekst. Zudem schildern Patienten neben einem typischen Druckschmerz auch oft einen morgendlichen “Anlaufschmerz” nach dem Aufstehen. 
Die Schmerzen nehmen im Verlauf des Tages meist ab, werden jedoch bei Belastung wieder deutlich stärker. Bei Fersenschmerzen können Betroffene den Fuß nicht mehr richtig abrollen bzw. belasten und schonen den Fuß daher. Besonders Patienten, die bei der Arbeit viel stehen (müssen), plagt der bohrende, tiefe Schmerz in der hinteren Fußsohle.

Was ist ein Fersensporn?


Ein Fersensporn wird oft auch als Hackensporn bezeichnet und ist ein knöcherner Auswuchs, der sich am Fersenknochen (dem Fersenbein) bildet und Probleme verursacht. Medizinisch spricht man bei einem Fersensporn von einem Kalkaneussporn. Nicht jeder dornförmige Knochenauswuchs bereitet auch Probleme. Patienten mit starkem Druckschmerz am Fersenbein erhalten jedoch häufig die Diagnose “Plantarfasziitis”. Das bedeutet: Entzündung der Fußsohlensehne. Die sogenannte Plantarfaszie (auch Plantarsehne genannt) ist eine große Sehnenplatte an der Fußsohle und erstreckt sich zwischen dem Fersenbein und den Zehengrundgelenken. Knöcherne Auswüchse können an  verschiedenen Stellen am Fersenbein entstehen.

2. Wie entsteht ein Fersensporn?
Erklärung nach Liebscher & Bracht


Der Fersensporn ist die Antwort Ihres Körpers auf fehlende oder zu monotone Bewegung. Im Alltag laufen Sie immer in Schuhen und auf glatten Flächen. Wölbungen oder Rundungen im Untergrund, wie beispielsweise am Strand oder auf dem Waldboden, fehlen oft völlig. Dort müsste sich der Fuß permanent anpassen. Da es diese Vielfalt  in unserem modernen Leben aber nicht gibt, entwickelt der Fuß leicht einen Fersensporn.

Durch muskulär-fasziale Überspannungen stehen die Sehnen, die mit der Ferse verbunden sind, unter sehr hohem Zug. Wenn die Sehne zu stark am Knochen zieht, wölbt sich die Knochenhaut an dieser Stelle aufgrund des Unterdrucks, der dabei entsteht, ein wenig ab. Der Knochen versteht das als Signal, dass er dorthin wachsen soll, denn die Sehne zieht ihn ja permanent in diese Richtung. Der Zwischenraum wird gefüllt und verknöchert – ein Fersensporn entsteht. Und dieser kann richtig groß werden.

Das große Missverständnis besteht nun darin, zu glauben, dass der Fersensporn selbst Ihre Schmerzen und Beschwerden verursacht. Der Fersensporn ist jedoch nur eine knöcherne Struktur, die keine Schmerzrezeptoren hat. Die Schmerzen werden von Rezeptoren im umliegenden Gewebe erfasst. 

Schmerztherapie mit Liebscher & Bracht: Unser Ziel ist es, Ihre Schmerzen zu verringern bzw. zu nehmen. Wie gelingt das? Wir entspannen die Muskeln und Faszien rund um den Fersensporn so weit, dass sich der Zug auf die Sehne verringert und die Schmerzrezeptoren nicht mehr Alarm schlagen. Damit ist Ihr Fersensporn zwar nicht verschwunden, aber er schmerzt nicht mehr. Auf lange Sicht kann sich Ihr Körper dann entscheiden, den Sporn wieder abzubauen. Das geschieht innerhalb weniger Wochen oder Monate. Vielleicht bleibt Ihr Fersensporn aber auch bestehen. Solange er keine Beschwerden verursacht, ist das nicht weiter schlimm.

Entstehung eines Fersensporns in
der klassischen Schulmedizin


In Mitteleuropa sind Fersensporne mit knapp 16 Prozent die häufigste Ursache für Schmerzen in der Fersenregion. 
Auch rund zehn Prozent aller Deutschen leiden einmal in ihrem Leben unter Schmerzen aufgrund eines Fersensporns. Laut Schulmedizin entsteht ein Fersensporn aufgrund von übermäßigen oder falschen Belastungen des Fußes. Der Körper versucht, den Überlastungen gegenzusteuern und mehr Stabilität zu schaffen. Dafür lagert er Kalk am Sehnenansatz ab und dort entsteht nach einiger Zeit ein knöcherner Dorn – ein Fersensporn. Die Region um den Fersensporn wird gereizt und entzündet sich, was schließlich die starken Schmerzen verursacht. Häufig ist die Plantarsehne an der Fußsohle gereizt, aber auch an der Achillessehne können Entzündungen entstehen. Autor: Roland Liebscher-Bracht

Hinweis der Praxis Scherer:
Lassen Sie sich, wie auch schon zahlreiche Patienten vor Ihnen, von der Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht überzeugen und bekämpfen Sie noch heute gemeinsam mit uns Ihre unnötigen Fersenspornschmerzen!

Wir geben immer 100% und behandeln Sie mit dem besten Wissen und Gewissen.

Wir Schmerzspezialisten nach Liebscher und Bracht können den gewünschten oder geplanten Erfolg oder das Erreichen vereinbarter Ziele in der gemeinsamen Arbeit nicht garantieren.

Beide Parteien arbeiten jedoch nach bestem Wissen und Können daran, dass möglichst bald eine Verbesserung Ihrer Beschwerden und eventuell ein Therapieerfolg eintritt.

Es grüßt Sie herzlichst,

Ihre Praxis Scherer- Physiotherapie, Schmerztherapie & Medical Wellness

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